FAQ

An dieser Stelle liefern wir Antworten auf die Fragen, die uns häufig gestellt werden. Sehr gerne stehen wir zusätzlich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Wir freuen uns, von dir zu hören. Schreib uns doch eine E-Mail oder kontaktiere uns auf Facebook.

Wir sammeln die Briefe aus Österreich jährlich bis Weihnachten ein – im März erhältst du deinen Brief aus Kenia.

Ja, sämtliche Spenden und Förderbeiträge die an Arbing meets Africa geleistet werden, sind in Österreich steuerlich absetzbar.

Die Basis des Vereins Arbing meets Africa bilden die Mitglieder mit ihren frei wählbaren monatlichen Beiträgen. Viele unserer Mitglieder stehen im Briefkontakt mit einem Schüler/einer Schülerin der Arbing School Kamobo. Dieser Austausch ist für beide Seiten bereichernd und spannend. Da die Höhe der Beiträge zwischen den einzelnen Mitgliedern variiert, werden anders als in „klassischen Patenschaftsprogrammen” die Beiträge unserer Mitglieder nicht ausschließlich für ein einzelnes Kind verwendet. Stattdessen ermöglichen alle Mitglieder mit ihren Beiträgen neben der Ausbildung zahlreicher Kinder auch weitere Projekte wie Erwachsenenbildungsmaßnahmen und Sozialarbeit. Beim Briefaustausch nehmen alle Kinder im Zuge des Englischunterrichts Teil und haben großen Spaß daran, die Briefe gemeinsam zu lesen und auch alle gemeinsam Antwortbriefe zu verfassen.

Doch, so wie überall in Kenia gibt es kostenlose öffentliche Grundschulen und Privatschulen. Die öffentlichen Schulen sind zwar kostenfrei jedoch in unserer Region meist qualitativ sehr schlecht. Hier kann es durchaus vorkommen, dass 1 Lehrer für 100 oder mehr Kinder verantwortlich ist. Es passiert leider auch, dass Lehrer wochenlang vom Unterricht fernbleiben. Zudem sitzen die Kinder oft hungrig im Unterricht, da meist keine Verpflegung angeboten wird. Die Zustände sind schlichtweg untragbar. Die Privatschulen können zwar ähnlich wie wir eine qualitativ hochwertige Ausbildung bieten, sind jedoch für den größten Teil der Bevölkerung finanziell einfach unerschwinglich.

Wir sind für jeden Beitrag sehr dankbar.  Wir werden oft nach den Kosten für die Ausbildung und Versorgung eines Schulkindes als Richtwert gefragt. Dieser Wert variiert je nach Alter und familiären Voraussetzungen und liegt zwischen 10 und 20 Euro monatlich.

Unsere Freundin Phelly ist im Dorf Kamobo (Kapsabet) im Westen Kenias aufgewachsen und lebt heute in Linz. 2015 besuchten wir Phelly’s Familie in Kenia. Unser Weg führte auch an der heutigen „Arbing School Kamobo“ vorbei. Zu diesem Zeitpunkt bestand diese Community-Schule aus einem kürzlich von Eltern erbauten, kleinem Lehmhaus in welchem bereits 40 Kinder von einer Lehrerin unterrichtet wurden. Wir fanden dort hungernde Kinder vor, denen es an dem Nötigsten fehlte. Diese aus der Not entstandene private Initiative der Eltern rund um den Schuldirektor Edward beeindruckte uns, weshalb wir beschlossen, dieses Projekt zu unterstützen. Wieder zuhause angekommen, gründeten wir den Verein „Arbing meets Africa“ und machten es uns gemeinsam mit unseren Unterstützer*innen zur Aufgabe, die Versorgung dieser kleinen Dorfschule im sehr verarmten Hinterland im Westen Kenias sicherzustellen. Phelly arbeitet seither ebenfalls aktiv in unserem Verein mit.

Der monatliche Beitrag ist für alle fördernden Mitglieder (mit und ohne Briefaustausch) frei wählbar.
Wir sind der Überzeugung, dass jeder entsprechend seiner persönlichen Möglichkeiten die Höhe des
Beitrags selbst definieren soll.

Hinter dem Verein Arbing meets Africa in Österreich stehen ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter, die allesamt ihre Zeit kostenlos zur Verfügung stellen. Mehr noch: die ehrenamtlichen Mitarbeiter unterstützen den Verein zusätzlich auch finanziell.

Die Spendengelder werden vom gemeinnützigen Verein Arbing meets Africa gesammelt und mehrmals pro Jahr direkt nach Kamobo überwiesen.