FAQ

Hier möchten wir Fragen beantworten, die uns immer wieder gestellt werden. Selbstverständlich stehen wir trotzdem für ein persönliches Gespräch jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns, von dir zu hören. Schreib uns doch eine E-Mail oder kontaktiere uns auf Facebook.

Häufig gestellte Fragen

Jeder Mitarbeiter zahlt 100% der Reisekosten ausschließlich aus privater Tasche.

Für uns ist es sehr wichtig, dass es zu einer finanziellen Gleichverteilung kommt. Das ist wichtig, weil
unsere fördernden Mitglieder und Paten den finanziellen Beitrag ja frei wählen dürfen. Die Kinder vor
Ort wissen also auch nicht, wer welchen finanziellen Beitrag leistet, sondern sie wissen lediglich, dass
ihr Pate dazu beiträgt, dass er/sie genauso wie seine Schulkollegen in die Arbing School Kamobo gehen
können und dort gut ausgebildet, medizinisch versorgt und ernährt werden.

Doch, so wie überall in Kenia gibt es kostenlose öffentliche Grundschulen und Privatschulen. Die öffentlichen Schulen sind zwar kostenfrei jedoch in unserer Region meist qualitativ sehr schlecht. Hier kann es durchaus vorkommen, dass 1 Lehrer für 100 oder mehr Kinder verantwortlich ist. Es passiert leider auch, dass Lehrer wochenlang vom Unterricht fernbleiben. Zudem sitzen die Kinder oft hungrig im Unterricht, da meist keine Verpflegung angeboten wird. Die Zustände sind schlichtweg untragbar. Die Privatschulen können zwar ähnlich wie wir eine qualitativ hochwertige Ausbildung bieten, sind jedoch für den größten Teil der Bevölkerung finanziell einfach unerschwinglich.

Grundsätzlich sind wir über jeden Beitrag sehr dankbar. Die monatlichen Kosten für ein Kind
unterscheiden sich je nach Alter und familiären Voraussetzungen und liegen zwischen 10 und 20 Euro
monatlich. Hiermit wird die Versorgung des Kinds zu 100% sichergestellt (Essen, Schulmaterialien,
medizinische Versorgung, Schuluniform).

Unsere Freundin Phelly ist im Dorf Kamobo (Kapsabet) im Westen Kenias aufgewachsen. Gemeinsam mit ihrem Mann Reini und ihren Kindern wohnt sie jetzt in Österreich. Phelly’s Familie lebt allerdings immer noch in Kenia. Diese tolle Gelegenheit nützten wir, um Afrika abseits der Touristenpfade kennenzulernen und einen realen Einblick in das Leben vor Ort zu bekommen.

Noch zuhause in Österreich sammelten wir Geldspenden, um vor Ort in Afrika Nutztiere, Schuluniformen und Lebensmittel zu besorgen und an Bedürftige zu spenden. Wir besuchten sehr viele Familien und durften auch in vielen Schulen zu Gast sein. So führte unser Weg auch an der heutigen „Arbing School Kamobo“ vorbei. Zu diesem Zeitpunkt bestand diese Schule aus einem kürzlich von Eltern erbaute, kleinen Lehmhaus in welchem bereits 40 Kinder von einer Lehrerin unterrichtet wurden. Wir fanden dort hungernde Kinder vor, denen es an dem Nötigsten fehlte. Beeindruckt von dieser aus der Not entstandenen privaten Initiative dieser Eltern rund um den Schuldirektor Edward, nahmen wir uns um dieses Projekt an und wurden Namensgeber der „Arbing School Kamobo“.

Wieder zuhause angekommen, gründeten wir den Verein „Arbing meets Africa“ und machten es uns gemeinsam mit unseren Unterstützern zur Aufgabe, die Versorgung dieser kleinen Dorfschule im sehr verarmten Hinterland im Westen Kenias sicherzustellen. Phelly arbeitet aktiv in unserem Verein mit.

Der monatliche Beitrag ist sowohl für die Paten als auch für die fördernden Mitglieder frei wählbar.
Wir sind der Überzeugung, dass jeder entsprechend seiner persönlichen Möglichkeiten die Höhe des
Beitrags selbst definieren soll.

Hinter dem Verein Arbing meets Africa in Österreich stehen ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter, die allesamt kostenlos ihre Zeit zur Verfügung stellen. Mehr noch: die ehrenamtlichen Mitarbeiter unterstützen den Verein zusätzlich auch finanziell.

Die Spendengelder werden vom gemeinnützigen Verein Arbing meets Africa gesammelt und mehrmals pro Jahr direkt nach Kamobo überwiesen. Die Spenden werden direkt nach Kenia geschickt – ohne Umwege.