Der überwiegende Teil der Bevölkerung rund um Kamobo bewegt sich am Existenzminimum. Viele Menschen leben unter der Armutsgrenze und müssen mit weniger als 2 Euro pro Tag auskommen. Unsere Aktivitäten der Social Unit haben genau diese Personen als Zielgruppe. Diese Frauen und Männer arbeiten meist auf den Teeplantagen der Region als Tagelöhner – ohne ausreichende soziale Absicherung. In diesem Kontext unterstützen unsere Sozialarbeiter*innen die Community in vielerlei Hinsicht.

Social Care

Da die vorliegenden Rahmenbedingungen auch für die Schüler*innen der Arbing School Kamobo viele Herausforderungen mit sich bringen, arbeiten die Mitarbeiter*innen der Social Unit intensiv in der Schule und dem Schulumfeld. Dem Verein Arbing meets Africa und den kenianischen Kolleg*innen ist es sehr wichtig, dass die Eltern trotz ihres niedrigen Einkommens einen Beitrag zu der Non-Profit-School leisten. Familien in besonders herausfordernden Umständen werden im Rahmen des Social Care Programs von unseren Sozialarbeiter*innen betreut.

Community Seminare

Die Erwachsenenbildung ist zu einem zentralen Baustein unserer Entwicklungszusammenarbeit in Kenia geworden. Viele Menschen in Kamobo und Umgebung konnten nur für wenige Jahre die Schule besuchen. Speziell Frauen war der Zugang zu Bildung in den letzten Jahrzehnten oft verwehrt. In der Vergangenheit waren zudem praktische Elemente wie Landwirtschaft oder gesundheitliche Themen wie Aufklärung und HIV-Prävention in den kenianischen Lehrplänen nicht vorgesehen. Dieses Basiswissen fehlt deshalb vielen Menschen. Die Leiterin der Social Unit Naomy und ihr Team haben die wesentlichen Wissenslücken und Problembereiche der Familien in Kamobo analysiert und veranstalten mehrmals pro Jahr Community-Seminare zu verschiedenen Themengebieten wie beispielsweise Gesundheit, HIV-Prävention, Landwirtschaft, die Rolle der Frau, der Stellenwert von Bildung und Aufklärung zu Alkohol- und Drogenmissbrauch.

Weitere Informationen unter News und Transparenz.